Rezensionen von »Kill me, Kate!«

Münchner Merkur

»Sie dekliniert das Weibliche in der Gesellschaft in all ihren Ausprägungen – höchst vergnüglich, aber durchaus schonungslos. Es sind die Dilemmata unserer Zeit, die sie im Gespräch mit dem Publikum oder bei fiktiven Telefonaten mit Freundinnen am lachsroten Smartphone aufgreift. Von vergewaltigter Sprache über zwanghaften Kinderwunsch bis zur Tatsache, dass trotz aller emanzipatorischer Bestrebungen Elternzeit bei Männern noch immer eine Ausnahme ist und emanzipierte Männer beim Großteil der Frauen höchst unbeliebt sind: Selten hat der Blick auf die Rolle der Frau so viel Spaß gemacht.«

Röhn-u.Saalepost

»Multitalent Inka Meyer begeistert im Bildhäuser Hof nicht nur die Frauen. Mit viel Witz, Scharfsinn und vor allem wortgewandt wurde hinterfragt, wie es Frauen, die Familie haben und arbeiten, heute so geht. Ein geniales Rundumpaket, das nach den künstlerischen Sternen greift und mittendrin sitzt das Publikum, das sich vor Lachen biegt.«

Badische Zeitung

»Scharfsinnig und voller Wortwitz führt Inka Meyer vor, wie es heutzutage so aussieht im Liebes- und Alltagsleben der Frauen. Temporeich jagt sie von einer Pointe zur nächsten und nimmt auch kräftig das Theater aufs Korn. Etwa die moderne Othello-Inszenierung mit dem Titelhelden als venezianischem Bushido und Desdemona als Conchita Wurst – gespielt von einem Mann wie zu Shakespeares Zeiten üblich. Ebenso vergnüglich wie satirisch-pointiert gibt Inka Meyer Einblick in die Rollen der Frauen von heute, das moderne Familienleben und so manchem „zwischenmenschlichen Sperrmüll“. Die Kabarettistin kommt beim Publikum hervorragend an. „Die ist der Hammer“, kommentiert ein begeisterter Zuschauer.«

Neuburger Rundschau

»Sie bot eine versierte Sichtweise der heutigen Situation, die von knallharten Themen wie Unterrepräsentanz in Führungsebenen, Ungleichbehandlung bei der Bezahlung und der damit drohenden Altersarmut bestimmt wird. Zu dieser politischen Note in ihrem Programm lieferte sie gleich die passenden Lösungsansätze, gepaart mit Witz, Humor und einer Bühnenpräsenz, wie sie die Bretter der Kleinkunstbühne nicht alle Tage erleben. Geschickt nutzte die gelernte Schauspielerin die vielfältigen Ausdrucksmittel der Theaterkunst, fegte wie ein Wischmob über die Bühne und wirbelte den Staub von althergebrachten Frauenbildern herunter. Dazu prasselten die Pointen wie ein Feuerwerk über das Publikum herein und wer sich mal gedanklich ausklinkte, um bei dem atemberaubenden, fast waghalsigen Sprechtempo ein bisschen zu verschnaufen, den riss die Künstlerin schon bei der nächsten Runde wieder mit. Fazit: Das Publikum war begeistert und dankte mit reichlich Applaus für das satirische Vergnügen.«

Boeblinger Bote

»Klingt nach hartem Tobak, aber Inka Meyers rotzfreche Art macht auch den Männern im restlos ausverkauften Theater Altes Amtsgericht einen Mordsspaß. Herrlich absurd ist zum Beispiel der immer weiter eskalierende E-Mail-Streit zwischen den Eltern einer Kindertheatergruppe. Auch diese Geschichte ist frei erfunden. Und zugleich so wahr und witzig wie das Leben selbst – genau wie Inka Meyers Kabarettprogramm. Böse, bissig und blitzgescheit«

Schwäbische Zeitung

»Das zahlreich erschienen Publikum war begeistert und kam kaum zum Luftholen, denn die Komikerin legte ein erstaunliches und fast zu flottes Tempo hin. Ihr Sprachrhythmus erinnert an den einer überragenden Poetryslammerin. Schnell, teilweise rasend, aber immer fein betont und intoniert, immer auf den Punkt gebracht und feinsinnig formuliert hangelt sich Meyer von Pointe zu Pointe. Sie geizt nicht mit knallharten Fakten der aktuellen Situation der Frauen: Die Ungleichbehandlung bei der Bezahlung, wie viele Frauen dadurch von Altersarmut betroffen sind und sein werden etwa oder auch der Tatsache, dass doppelt so viele Frauen wie Männern den Typ „Hausmann“ total unattraktiv fänden. Es ist ein Abend zum Lachen und Nachdenken.«

MainPost

»Dass es ihr um mehr geht als die reine Unterhaltung des Publikums wird spätestens dann klar, wenn sie zu den lustigen Anekdoten aus dem Leben ihrer fiktiven Freundinnen Zahlen und Fakten nennt, die das Leben und die Situation von Frauen in unserem Land beschreiben. Dabei entstanden zum Vergnügen des Publikums die witzigsten Lösungsansätze für die unterschiedlichen Probleme die Inka Meyer durch ihre Mimik und Gestik so zu unterstreichen vermochte, dass es manchem die Lachtränen in die Augen trieb. Die Vielfalt der schauspielerischen Mittel beherrscht sie perfekt und macht damit den Abend zu einem satirischen Vergnügen der besonderen Art.«

Memminger Zeitung

»Wenn Inka Meyer mit viel Witz die Frauenthemen Arbeit, Familie, Rente anpackt, rollt sie mit den Augen, grimassiert, spricht in verschiedensten Tonlagen, springt auf der Bühne hin und her und ist ein explosives Energiebündel. Das Publikum im voll besetzten Haus bedankt sich für so viel Ereiferung und Elan mit großem Beifall.«

Der Neue Tag

»Ein klein wenig erinnerte Inka Meyer an Pippi Langstrumpf: Auffällig bunt gekleidet, unglaublich quirlig, lustig und sehr direkt. In ihrer Dramödie hielt sie mit viel Witz, Scharfsinn, großem schauspielerischem Potential und vor allem wortgewandt ihren Geschlechtsgenossinnen den Spiegel vor, ohne dabei aber die Rolle der Aufklärerin oder Besserwisserin einzunehmen. Sprüche und Pointen hatte die blonde Mainzerin zu Hauf auf Lager. Aber auch von ihrem Potenzial als Schauspielerin, ihrem komödiantischen Vermögen und ihren rhetorischen Schliff profitierte ihr Programm. Inka Meyer hat gezeigt, wo der Hammer heute hängt. Das hat den Schmidt-Haus Besuchern einen genüsslichen satirischen Abend beschert.«